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Universiade: Tobler sorgt für beste Platzierung eines Niederösterreichers

Marcel Tobler (C) Unisport Austria

Fünf Athletinnen und Athleten aus NÖLV-Vereinen vertraten Österreich bei den FISU World University Games 2025, wo die Leichtathletik-Bewerbe von 21. bis 27. Juli 2025 stattfanden. 5000-m-Läufer Marcel Tobler (ULC Riverside Mödling) sorgte mit Platz 5 im Finale für die beste heimische Platzierung. 

Marcel Tobler (ULC Riverside Mödling) schaffte souverän den Aufstieg ins große Finale, wo er dann bis zum Ende um die Medaillen mitkämpfen konnte. In diesem von Taktik geprägten Rennen entschied der Schlusssprint über die Platzierungen, Tobler wurde mit einer Zeit von 15:02,79 min Fünfter. Der Sieg ging an den Franzosen Gervais (15:02,00 min), der sich vor dem Briten Mullarkey (15:02,39 min), dem Kenianer Kiprotich (15:02,47 min) und dem Ukrainer Atamaniuk (15:02,48 min) durchsetzte. Gemeinsam mit dem Halbmarathonläufer, Timo Hinterndorfer aus Wien, war die Platzierung Toblers die beste des gesamten österreichischen Leichtathletik-Teams. 

Halbmarathon-Bestzeit von Larissa Matz

Bei ihrem internationalem Debüt zeigte Larissa Matz (ULC Riverside Mödling) ein beherztes Rennen und war noch bei Kilometer 15 in der achtköpfigen Spitzengruppe, die bei 52:38 bis 52:42 min innerhalb von vier Sekunden die Zwischenmarke passierte, mit dabei. Dann wurde das Rennen etwas schneller und die junge Mödlinger verlor den Anschluss zu den späteren Medaillengewinnerinnen. Sie lag nach 20 km (1:10:19 h) an achter Stelle, das Ziel erreichte sie dann nach 1:13:54 Stunden und auf Platz sieben liegend. Die 23-Jährige verbesserte ihre persönliche Bestleistung um 44 Sekunden und kletterte in der ÖLV-All-Time-Liste auf Platz sieben nach vor.

Drei Semifinal-Teilnahmen

400-m-Hürdenläuferin Anja Dlauhy (ULC Riverside Mödling) erreichte das Semifinale, es war nach der U23-EM und dem Universiade-Vorlauf bereits ihr drittes Rennen innerhalb weniger Tage. Nach ihrer PB von 57,53 s im Vorlauf, lief die Rechtswissenschafts-Studentin mit 57,99 s erneut eine gute Zeit und wurde ingesamt Neunzehnte.

NÖLV-Kollege Andreas Wolf (ULC Weinland), der über die Semifinal-Qualifikation jubeln durfte, konnte dort dann leider nicht nach Wunsch abliefern. Nach bereits 180 m verspürte er muskuläre Probleme und versuchte den 400-m-Lauf nur noch sicher ins Ziel zu bringen. Damit wurden es 47,77 s und der 21. Platz für ihn. 

100-m-Sprinterin Magdalena Lindner (Union St. Pölten), vor zwei Jahren noch Medaillengewinnerin, ging durch einen Magen-Darm-Virus gehandicapt in Bochum an den Start. Sie schaffte zwar souverän den Aufstieg ins Semifinale, dort war aber dann mit 11,78 s (-1,4) Endstation. Gesamtrang 13 steht nun am Ende zu Buche.

28/07/25 20:26, Text: NÖLV Redaktion

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