EM 2026: Williams und Lindner mit 100-m-Einsätzen
Magdalena Lindner (Union St.Pölten) war am Montag-Vormittag im dritten Vorlauf auf Bahn sechs an der Reihe und bestritt bereits ihre dritte Freiluft-EM. Der Wind war mit +1,8m/s Rückenwind günstig und die Athletin von ÖLV-Trainer Philipp Unfried zeigte vor allem in der zweiten Hälfte gute kämpferische Qualitäten. Mit starken 11,32 s verpasste die vielfache Staatsmeisterin auf Rang fünf im dritten Lauf und mit dem 14. Gesamtrang denkbar knapp den Aufstieg. Lediglich 1/100 s fehlte auf einen Platz unter den zwölf Zeitschnellsten, die sich für die Seminfinali am Abend qualifizierten.
Magdalena Lindner: “Der Lauf war eigentlich ein richtig Guter. Mit 11,32 s bei einem Vorlauf einer EM bin ich super zufrieden, denn ich bin erst zweimal in meiner Karriere schneller gelaufen. Die eine Hundertstel, die zum Aufstieg gefehlt hat, ist sicher am Start liegen geblieben. Ich habe nicht gut reagiert, aber der Lauf war trotzdem gut und ich muss damit zufrieden sein.”
Christiana Williams schrammt an Top-10-Ergebnis vorbei
Bei ihrer ersten Europameisterschaft hatte Christania Williams gleich ein Freilos in den Vorläufen über 100 m gehabt, weil sie eine der Top-12 des Qualifikationsrankings war. Ihre Vorfreude vor dem Semifinale war groß, sie wollte es ins Finale schaffen, nachdem sie vor wenigen Wochen erst einen neuen ÖLV-Rekord aufgestellt hatte. Die 31-Jährige lief im dritten Semifinale auf Bahn vier und erwischte nicht den besten Start, der sonst eine Stärke von ihr ist. Da sich die Top-2 jedes Laufes und die weiteren zwei Zeitschnellsten für das Finale qualifizierten, war die Aufgabe für die Niederösterreicherin dann dementsprechend groß. Die St.Pöltnerin versuchte bis zum Schluss alles und belegte im dritten Semifinale mit 11,21 s bei +0,9m/s Rückenwind Platz vier. In der Gesamtwertung gab es beim EM-Debüt für die 31-Jährige Rang 11. Auf das Finale der Top-8 fehlten nur 9/100 s.
Christania Williams: “Die Vorbereitung lief eigentlich gut und mein Körper war in Form für eine 10er-Zeit. Leider war ich heute aber nicht in der Lage, das abzurufen und damit ins Finale zu laufen. Ich habe mein Bestes gegeben und gut gekämpft, aber leider hat es nicht gereicht. Die Beschleunigung heute war nicht gut, gestern habe ich mich frischer gefühlt, das war heute im Warm-up nicht der Fall. Aus welchem Grund auch immer, habe ich es heute einfach nicht gefühlt. Das Ziel war natürlich ins Finale zu kommen und dort eine Saisonbestleistung oder persönliche Bestleistung zu laufen."

Text: ÖLV-Beitrag adaptiert durch NÖLV-Redaktion; Fotos (C) ÖLV/@amrisports
12/08/26 15:17, Text: NÖLV Redaktion
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