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Bronze für Lindner bei den FISU World University Games

Magdalena Lindner bei der Siegerehrung (C) Unisport Austria

Vom 1. bis zum 6. August fanden in Chengdu (CHN) die FISU World University Games, auch bekannt als Universiade, statt. Magdalena Lindner (Union St. Pölten) gewann über 100 m sensationell die Bronzemedaille. Auch Marcel Tobler (ULC Riverside Mödling) zeigte mit Rang sechs über 1500 m eine tolle Leistung.

Magdalena Lindner (Union St. Pölten) lief im 100-m-Finale bei den Weltmeisterschaften für Studierende starke 11,44 s und holte Bronze. Die 23-Jährigen gewann damit die erste Medaille im Sprint bei den FISU World University Games für Österreichs Leichtathletik. Die gute Form hatte sich in den letzten Wochen und im Vorlauf angedeutet. Im Semifinale gelang der Niederösterreicherin ein sehr guter Lauf und mit Platz 2 in 11,41 s (+0,3m/s) der fixe Finaleinzug. Im Finale um 21 Uhr Ortszeit zündete die St. Pöltnerin vor allem im Schlussteil des Rennens den Turbo und überholte noch zwei Läuferinnen und schnappte sich mit 11,44 s (+0,2m/s) Bronze und ihre erste internationale Medaille bei einem Großereignis. Schneller waren nur Patrizia van der Wieken (LUX) in 11,22 s und Viktoria Forster (SVK) in 11,34 s. Samantha Geddes (AUS) musste sich trotz PB mit 11,46 s und Rang 4 zufrieden geben. Für Magdalena Lindner bringt diese Leistung durch die Wertung in der Kategorie B (70 Bonuspunkte) und der guten Zeit auch bereits wichtige Punkte in der Weltrangliste für die EM- und Olympiasaison 2024. Nach dem Rennen sagte Lindner: "Es freut mich unfassbar und ich bin sehr, sehr stolz und kann es noch gar nicht richtig glauben. Ich glaube ich es hätte es nicht besser machen können."

Magdalena Lindner stand nach den 100 m auch noch über 200 m am Start, wo sie Sechste wurde. Auch dort gelang ihr nach dem Semifinal-Einzug sensationell die Qualifikation für das Finale. Im Semifinale lief sie eine neue persönliche Bestzeit von 23,45s (+1,2m/s). Im Finale gelang ihr mit 23,54s (+0,6m/s) ein ähnlich guter Lauf und Platz 6. Für einen Medaillenrang waren 23,29s gefordert. Mit der neuen Bestmarke von 23,45s liegt die 23-Jährige nun auf Rang 8 der ewigen ÖLV-Bestenliste.

Marcel Tobler

Marcel Tobler (ULC Riverside Mödling) zog souverän ins 1500-m-Finale ein. Dort lief er in 3:41,64 min zu Platz Sechs. Im Finale ging es von Beginn an zügig aber nicht zu schnell zur Sache und das Tempo war nicht ganz gleichmäßig, sodass sich das Feld immer wieder etwas weiter auseinander und wieder zusammenschob. Tobler hielt sich von Gedränge fern und positionierte sich von Beginn an in der Mitte des Feldes. Das Tempo kontrollierte der Franzose Robert Benoit Campeon und dieser setzte nach 700m die erste härtere Attacke. Bis zur 1000-m-Marke in 2:28 min hatte der spätere Sieger bereits einige Meter Vorsprung vor dem Rest. Marcel Tobler lag im Feld zu dem Zeitpunkt auf Rang 7 und Eingangs der Schlussrunde auf Rang 8. Bis zur Zielgerade arbeitete sich der Business & Economics der WU Wien noch bis auf Rang 4 nach vorne, bevor beim 21-Jährigen gegen Ende die Kräfte etwas nachließen und schlussendlich ein guter 6. Platz in 3:41,64 in die Wertung kam. Tobler war zufrieden: "Mit einem sechsten Platz und einer soliden Zeit kann ich zufrieden sein und die Erfahrung kann mir keiner mehr nehmen. Es war richtig cool hier dabei zu sein!"

Text-Quelle: ÖLV
Fotos: Unisport Austria

07/08/23 15:46, Text: NÖLV Redaktion


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