Karem Ahmed, Lucas Gschier und Marco Glinz mit U18-EM-Limits
Der von ÖLV-Trainerin Leonie Springer trainierte Karem Ahmed verbesserte seine Vorjahresbestleistung um 27 Hundertstel und blieb mit 14,17 s (0,0 m/s) acht Hundertstel unter der geforderten Marke über 110 m Hürden. „Heute lief es echt gut, ich war konzentriert und habe am Ende das EM-Limit geschafft. Ich bin richtig erleichtert und freue mich sehr darüber.“
Am Sonntag-Nachmittag folgte dann sein Vereinskollege Lucas Gschier mit einer neuen 110-m-Hürden-Bestzeit von 14,19 s (0,8) in Wien beim 1. WLV-Sommermeeting. Der junge Zehnkämpfer, der hauptverantwortlich von Stefan Dlauhy betreut wird, verbesserte seine Bestmarke aus dem Vorjahr um acht Hundertstel und blieb somit unter dem Limit.
Einen Tag zuvor präsentierte sich Marco Glinz in Linz in sehr guter Form. Trotz Gegenwind von -1,3 m/s sprintete der Athlet des SLZ St. Pölten in 21,58 s nicht nur zur U18-EM (Limit: 22,10 s), sondern sorgte auch für einen neuen österreichischen U18-Rekord über die halbe Stadionrunde. Die bisherige Bestmarke hatte Jonas Prammer (ULC Linz Oberbank) mit 21,62 s (Innsbruck, 2025) inne, der gestern Dritter wurde und 22,27 s lief. Über 100 m setzte sich Glinz ebenfalls klar durch, der noch stärkere Gegenwind (-2,4 m/s) verhinderte aber den Limit-Doppelschlag um drei Hundertstelsekunden.
Die drei Niederösterreicher sind zusammen mit 800-m-Läuferin Magda Karall (LT Bgld Eisenstadt), die ersten ÖLV-Athleten, die sich für die kontinentalen U18-Titelkämpfe von 16. bis 19. Juli 2026 qualifizieren konnten. Weitere werden hinzukommen, denn der Limitschluss ist erst am 5. Juli.
04/05/26 05:54, Text: NÖLV Redaktion
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