EM 2026: Damen-Staffel mit Lindner und Williams Neunte
Die Nationalstaffel bekam im ersten Vorlauf Bahn sieben zugelost und rechnete sich bei optimalem Verlauf Chancen auf den Finaleinzug aus, den die Top-3 und die weiteren zwei zeitschnellsten Teams schafften.
Karin Strametz (SU Leibnitz) begann als Startläuferin. Die Steirerin startete explosiv und lief hervorragende erste 100 m, auch die Übergabe auf Magdalena Lindner (Union St. Pölten) klappte ausgezeichnet. Die Niederösterreicherin übernahm wie gewohnt die Gegengerade und zeigte einen sehr flüssigen Lauf. Nach 200 m übernahm Christania Williams (Union St. Pölten) den Staffelstab und konnte mit einem sehr starken Kurvenlauf die ÖLV-Staffel auf Position vier nach vorne bringen. Leider musste Isabel Posch (TS Lustenau) bei der letzten Übergabe nach sehr motiviertem Start wieder etwas Tempo rausnehmen und verlor etwas an Boden, den die Vorarlbergerin bis zur Ziellinie trotz großem Speed nicht mehr wettmachen konnte. 43,37 s und Platz fünf standen auf der Anzeigetafel, jetzt hieß es auf den zweiten Lauf zu warten und zu hoffen. Dort waren dann aber vier Teams schneller, so blieb der ÖLV-Staffel trotz der zweitschnellsten Zeit in der Geschichte nur der undankbare neunte Platz im Gesamtklassement. Gerade einmal 0,24 s hatten auf's Finale gefehlt.
Text: ÖLV-Beitrag adaptiert durch NÖLV-Redaktion; Foto (C) ÖLV/@amrisports
16/08/26 13:20, Text: NÖLV Redaktion
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