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U20-WM: Spazirer und Dlauhy mit guten Leistungen

Lena Spazirer (C) ÖLV, Jiro Mochizuki

Hürdensprinterin Lena Spazirer (ULC Weinland) und Siebenkämpferin Anja Dlauhy (ULC Riverside Mödling) vertraten Österreich bei der U20-Weltmeisterschaft in Cali (COL). Dabei sorgte Spazirer für einen neuen NÖLV-Rekord und auch Dlauhy konnte ihr Leistungsvermögen abrufen.

Lena Spazirer (ULC Weinland) zeigte einen tollen 100m-Hürden-Vorlauf und qualifizierte sich mit einem neuen NÖLV-U20-Rekord von 13,75s (+0,3) souverän als dritte ihres Laufes mit einem großen "Q"  für das Semifinale.

Dort gelang ihr der Lauf dann nicht ganz wie gewünscht, doch mit 13,96s (0,0) und Rang 6 in ihrem Semifinale, blieb sie zum dritten Mal in ihrer Karriere unter der 14-Sekunden-Marke. Insgesamt belegte Spazirer Rang 18 unter 40 Teilnehmerinnen, was eine deutliche Steigerung zu Position 27 in der Entry-List bedeutete.
Die 18-jährige konnte sehr zufrieden mit ihrem internationalen Debüt sein: "Ich freue mich sehr über die neue PB und bin sehr glücklich, es ins Halbfinale geschafft zu haben."

Anja Dlauhy (C) ÖLV, Jiro Mochizuki

Dlauhy mit Platz 14 im Siebenkampf

Anja Dlauhy (ULC Riverside Mödling) erreichte mit 5253 Punkten Platz 14 im Siebenkampf und kam damit knapp an ihre persönliche Bestleistung heran.

Am ersten Tag eröffnete Dlauhy mit einer Zeit von 14,53s (-0,3) über 100m-Hürden den Mehrkampf. Danach sprang sie starke 1,72m hoch und scheiterte an 1,75m nur knapp. In einem sehr regnerischen Kugelstoß-Bewerb, sogar mit Unterbrechung, musste sie sich dann mit 9,46m zufrieden geben. Im 200m-Sprint konnte die junge Niederösterreicherin mit einer Zeit von 25,50s wieder einige Punkte gut machen.
Danach folgte ein ebenfalls solider zweiter Tag. Es kamen 5,65m im Weitsprung in die Wertung und im Speerwurf erzielte Dlauhy mit 36,03m eine für sie sehr gute Leistung. In 2:21,82min und der viertschnellsten 800m-Zeit des Tages, fixierte die von Victoria Schreibeis betreute Athletin Platz 14 in der Gesamtwertung.

Dlauhy war besonders mit ihrem Speerwurf zufrieden und bilanzierte zum Schluss: „Im 800er habe ich versucht noch einmal alles zu geben, aber die Beine waren schon extrem müde. Insgesamt war es ein solider Wettkampf mit dem einen Ausreißer Speer nach oben. Optimal war er sicher nicht, aber ich bin mit meinem ersten WM-Siebenkampf  zufrieden.“

09/08/22 15:54, Text: NÖLV Redaktion


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