Pallitsch und Lindner bei der Hallen-EM im Einsatz
Pallitsch mit gutem 13. Platz
Raphael Pallitsch (Union St. Pölten) präsentierte sich am ersten Hallen-EM-Tag im 1500-m-Vorlauf sehr gut. Das Rennen war, wie auf der Mittelstrecke in der Vorläufen meist üblich, sehr taktisch. Am Ende verpasste er nur ganz knapp den Aufstieg ins Finale. Er belegte ingesamt Platz 13, wobei er über alle drei Vorläufe sogar die zehntschnellste Zeit hatte.
Gleich zu Beginn der siebeneinhalb Runden reihte sich Pallitsch an achter Position ein, die ersten 800m wurden in relativ verhaltenen 2:02,10min absolviert. Drei Runden vor Schluss setzte er außen zum Überholen an und schob sich an Position zwei. Dort behauptete sich der 35-Jährige bis zur letzten Runde, wo er noch von zwei Gegnern überholt wurde und sich mit 3:40,96 min mit dem undankbaren 4. Platz in diesem Heat begnügen musste. Gerade einmal 44/100s fehlten auf Samuel Pihlström (SWE), der sich den letzten Finalplatz in seinem Lauf schnappte.
„Gleich beim Start wurde ordentlich gerangelt, da habe ich mich lieber rausgehalten und hinten eingereiht, da muss man einfach intuitiv handeln. Dann habe ich mit einem Move innerhalb einer Runde praktisch das ganze Feld überholt, die anderen haben mich aber außen auf Bahn 2 gehalten, das hat ein wenig Kraft gekostet, die dann am Ende gefehlt hat. Aber es war sicher ein mutiges Rennen auf das ich stolz sein kann, auch wenn ich halt ins Finale wollte, das ist jetzt ein wenig bittersüß“ , so Raphi nach dem Rennen.
Lindner mit SB zum Abschluss der Hallensaison
Magdalena Lindner (Union St. Pölten) war in Apeldoorn über 60 m am Start. Sie zeigte einen guten Lauf. Im Ziel standen 7,33s auf der Anzeigetafel, womit die 24-Jährige bis auf 1/100s an ihre persönliche Bestleistung von 7,32s heranlief. In ihrem Lauf fehlten der St. Pöltnerin daher nur 8/100s auf die Top-4, über die Zeit hätte sie um 6/100s schneller sein müssen, um ins Semifinale aufzusteigen. Insgesamt belegte sie damit Platz 32.
„Heute bin ich endlich einmal locker geblieben, das ist mir bisher bei Großereignissen nur selten gelungen. Ich habe mir überhaupt keinen Druck gemacht und konnte dadurch das abrufen, was ich schon seit einiger Zeit drauf habe. Der Lauf war wirklich gut, eventuell hätte ich die Beschleunigungsphase noch ein ganz klein wenig besser machen können, aber ich bin voll zufrieden. Das Niveau ist natürlich ein Wahnsinn, bei der letzten Hallen-EM vor zwei Jahren waren fürs Halbfinale 7,38s notwendig, diesmal schon 7,27s. Aber dort will ich auch hinkommen und ich bin überzeugt, dass ich das auch schaffen kann“, bilanzierte Lindner optimistisch.
Zitate: ÖLV-Website
Fotos: ÖLV, Soňa Maléterová
11/03/25 13:01, Text: NÖLV Redaktion
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