Lena Millonig verbessert den österr. 3000-m-Hindernis-Rekord
In der Südstadt musste die Staatsmeisterin vor einer Woche ihr Rennen noch alleine absolvieren. In Karlsruhe konnte Lena Millonig (ULC Riverside Mödling) im Vergleich dazu auf ein tolles 17-köpfiges Feld angeführt von einer Tempomacherin zurückgreifen. Die Niederösterreicherin verschaffte sich gleich von Beginn an eine gute Ausgangsposition und absolvierte die ersten Runden rund um Position sechs und hatte immer guten Blick auf die Hindernisse, welche Millonig mit bravour meisterte. Für die spätere Siegerin Belén Casetta (ARG) wurde die Tempomacherin bereits recht früh zu langsam, deshalb übernahm sie die Führungsarbeit und zog das große Feld in die Länge. Die Durchgangszeiten für Lena Millonig nach 1000 m lag bei 3:11 min, bei 2000 m bei ca. 6:28 min und spätestens da wurde klar, dass der Rekord von Andrea Mayr (SVS-Leichtathletik) von 9:47,61 aus dem Jahr 2008 in Gefahr ist. Schlussendlich belegte die 26-Jährige in 9:46,17 min auf Platz 6 und verbesserte ihre bisherige Bestmarke um über 3,5 Sekunden und verbesserte damit Ausgangslage in der "Road to Rome". 1143 Punkte sollte für die heutige Leistung in die Wertung kommen. Damit schiebt sich die EM-Starterin von 2022 vor den Balkan-Meisterschaften mit Stand heute mit 1135 Punkten auf Platz 34 der Rangliste und in die Qualifikationsränge für die EM in Rom.
Lena Millonig: "Ich bin mega-zufrieden mit dem Rennen und habe mich durchgehend sehr gut gefühlt. Am ersten Kilometer musste einfach ein bisschen ein Risiko nehmen, aber das war mir vorher schon klar. Zwei Runden vor Schluss sind die Beine dann etwas schwer geworden und es fehlt mir noch ein bisschen was um hinten raus noch etwas drauflegen zu können. Im Hinterkopf hatte ich den Rekord schon und nun bin ich froh das auch umgesetzt zu haben. So kann es natürlich gerne weitergehen."
Tobler und Lachkovics ebenfalls am Start
Marcel Tobler landete mit 3:40,68 nur knapp dahinter auf Platz 11 und nur wenige Hunderstel über seiner bisherigen Bestmarke. 800 m Staatsmeister Elias Lachkovics (SVS-Leichtathletik) blieb zwei Tage nach seinem Sieg über 1000 m bei der ÖMS der Vereine mit 1:50,54 min nur knapp über seiner Bestleistung.
Text (C) Hannes Riedenbauer/ÖLV (editiert); Foto: Lena Millonig und Tobias Rattinger (C) ÖLV
11/05/24 10:53, Text: NÖLV Redaktion
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